Radio Globalistic
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La Cherga

Dienstag, 17. März 2009
20:30 Uhr
nato,
Karl-Liebknecht-Str. 46,
Leipzig

Eintritt: 7 / 9 Euro.


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La Cherga auf myspace

Asphalt Tango

Dub, Elektronika, Balkanbeats & Pop aus Bosnien, Kroatien & Macedonien

La Cherga sind ein Live Soundsystem und ohne zu übertreiben auch das beste, was derzeit aus Südosteuropa kommt. Ihre Art, Balkan-Grooves mit der elektronischen Musik des 21. Jahrhunderts zu verweben ist nicht neu, aber ungemein intelligent. Tiefe Dub Sounds, melodiöse Elektroloops und Balkan-Brass verschmelzen zu Songs, die allesamt das Prädikat Dancefloor-Killer verdienen. La Cherga`s Stil und Sound erinnern mitunter an Bands wie Massive Attack und Portishead. Über allem schwebt der Gesang von Irina Karamarkovic, mit einer Aura absoluter Coolness. Die Fähigkeit der Band, so zu klingen, wie ihr eigener Remix macht das spannende Element aus. Das stellt La Cherga in eine Reihe mit Bands wie Watcha Clan oder Balkan Beat Box und verhalf ihrem Debütalbum "Fake no more" innerhalb kürzester Zeit nicht nur zu sehr guten Kritiken, sondern auch zum Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Pressestimmen:

Ein betörendes Maultrommel-Thema schwappt durch den sensationell groovenden "Cooking Dub", der gerechterweise der Sommerhit 08 hätte sein müssen, dann verhallen orientalische patterns an meterdicken Off-Beat-Breaks. Die ganze CD atmet die spliffige Entspanntheit des Dub, hier aber glücklich vermählt mit der JazzKraft balkanischer Trompeten. Und "Don't Go This Way" kriegt man sein Leben lang wohl nicht mehr aus dem Ohr.
WESTZEIT

Eine Überraschung! Einmal mehr Balkan Pop, sicher. Aber entzerrt, in großen Teilen von der treibenden Rhythmik befreit, das wichtigste Gegenstück zum jambischen Offbeat des Balkan ist der entspannte Teppich des jamaikanischen Reggae. Die sechsköpfige Gruppe hat die gegensäzliche Pole großartig vereint. Hier trifft noch mehr zusammen, Clubbeats wie Drum n Bass, Elektronika und Soul.
Johannes Paetzold - radiomultikulti / rbb

Mal trifft der geloopte Klang einer Maultrommel auf einen Bass-Groove und eine Akkordeon-Melodie, mal verzieren Klarinette, Bläser und Drehleier einen Dub-Beat mit Balkan-Motiven, mal mischt sich eine Roma-Hochzeitskapelle mit Ragga- und Drum-n-Bass-Breaks. Über allem schwebt der Gesang von Irina Karamarkovic, mit seiner Aura mädchenhafter Coolness.
taz

Balkan goes electronic, was an und für sich ja nix Neues, aber so intelligent selten gemacht worden ist.
titel - Literatur und mehr

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16.02.2009