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Kultur Shock
Samstag, 27. November 2004
20:00 Uhr
die naTo

Kulturshock

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Als Gino Yevdjevich, der Sänger von KULTUR SHOCK 1997 in die USA emigrierte erhielt er von der US-Einwanderungsbehörde den Status " Alien of Exceptional Abilities" - Fremder mit ungewöhnlichen Fähigkeiten. Diese bizarre Bezeichnung trifft ziemlich genau das Wesen dieses Ensembles und seiner Charaktere. Diese kommen aus Bosnien, Bulgarien, Japan und den USA. Gino Yevdjevich (Gesang) war bis zu seiner Flucht Yugoslawischer Popstar, Gittarist Mario Butkovic spielt seit seiner Kindheit Gitarre und bestritt unzählige Konzerte mit Gypsy Bands, Val Kiossovski (Gitarre) emigrierte Ende der 80er aus Bulgarien, Bassist Masa Kobayashi stammt aus Japan, Schlagzeuger Chris Stromquist bringt einen Punk-Hintergrund sowie eine Liebe für Latin-Beats ein und der 21 jährige Matty Noble (Violinist und Ersatz für die bisherige Saxofonistin Amy Denio) spielt so, als hätte er sein bisheriges Leben in der Grenzregion zwischen Serbien, Bulgarien und Rumänien verbracht.
"Crossover" ist wohl die geschickteste Art eine Musik zu umschreiben, die durch Balkan-Gypsy, Samba-ähnliche Beats, Punk, Rock, Hip Hop, Tribal und House Beats nur so hindurchfegt. Dies reicht aber doch nicht aus, um die kulturelle Explosion die in dem Schmelztiegel KULTUR SHOCK stattfindet zu beschreiben. Mit diesem "wahnsinnigen" Mix zählt die Band nicht nur Yugoslawiens Regisseur und Musiker Emir Kustorica zu ihren Fans, KULTUR SHOCK haben es auch geschafft, das die Rezensenten von Worldmusicmagazinen wie fRoots bis hin zum Metal Hammer von ihrer Musik schwärmen. Das neue Album "Kultura-Diktatura" ist der abwechslungsreiche Beweis der grenzüberschreitenden Natur von KULTUR SHOCK. Aufgenommen wurde es zusammen mit Jack Endino ( er hat u.a. mit Nirvana das Nevermind-Album aufgenommen), abgemischt von Ulf Holland im Osloer Lydlab Studio ( er hat u.a. Gluezifer, Motorpsycho und AHA abgemischt) und produziert vom Faith No More-Bassisten Bill Gould.
All dies verspricht ein unvergessliches Konzert, genau wie dass von KULTUR SHOCK im Mai in der Tangofabrik, als die Band dermaßen abwechslungsreich, explosiv und rockig über das Publikum hinwegfegte und alle 600 Beine zum tanzen brachte.

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05.11.2004